Historie
 
Die Domagkateliers seit 1992

Europas größte Künstlerkolonie

Historie der Domagkateliers

1992 Nach Abzug der Bundeswehr ziehen die ersten Künstler*innen

auf das Gelände der ehemaligen Funkkaserne und veranstalten 1993 die 1. Domagktage – Tage der offenen Ateliers.

1995 Nacheinander gründen sich die Kunstvereine VAK, AKKU, DOKU,

KVD und InterKunst, die je ein Gebäude auf dem Gelände als selbstverwaltete Atelierhäuser führen.

2000 Der von DOKU e.V. ausgerichtete Workshop „ZukunftDomagk“ mit

Bürger*innen, Künstler*innen und prominenten Experten*innen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Presse zum Städtebaulichen Ideenwettbewerb führt zu einer Stärkung der Position der Künstler*innen: 20.000 qm werden für künstlerische Nutzung als Ziel festgeschrieben.

2003 Zum Jubiläum Domagktage X nehmen an die 300 Künstler*innen

von 10 Atelierhäusern teil.

2008 Der im Vorjahr neu angetretene Kulturreferent Dr. Küppers

führt die Entscheidung im Stadtrat zur Sanierung des größten Atelierhauses herbei. Das Haus 50, jetzt in städtischem Eigentum, wird zügig grundsaniert.

 

2009 Die vier verbliebenen Kunstvereine VAK, DOKU, KVD und

InterKunst, die über Erfahrungen aus über 15 Jahren Verwaltung verfügen, gründen die DomagkAteliers gGmbH. Diese übernimmt im Auftrag der LHST München den Betrieb des Städtischen Atelierhaus am Domagkpark (ehem. Haus 50).

 

2014 Bei der vom Kulturreferat eingeführten Rotation werden alle

fünf Jahre neue Kulturschaffende einjuriert. Bei dieser ersten Rotation 2014 sind es 30% neue Mieter*innen.

2018 Zu den 25. Domagktagen initiiert der DOKU e.V. unter seinem

Vorsitzen- den Lars Mentrup einen Workshop zur Ateliersituation in München. Dabei wird die Möglichkeit baulicher Erweiterung erörtert und die Idee eines Alierturm entwickelt. Die Vorstände Lars Mentrup und Bernhard Springer stellen diese Idee in der Folge in Gesprächen mit Stadtrat und Stadtverwaltung vor.

 

2019 Bei der zweiten turnusmäßigen Rotation bewerben sich 269

Künstler*innen auf die 101 Ateliers. 60 Domagkkünstler*innen werden ausjuriert und stehen ohne Produktionsräume da.

 

2020 Der DOKU e.V. beauftragt den Architekten Benedict Esche /

Kollektiv A nach einem Workshop mit den Domagkkünstler*innen konkrete Planungen zu der Vision eines Atelierturms zu entwerfen: der Kunstturm Domagk nimmt Gestalt an.